
Über den Dienst können Nutzer Geld einzahlen, Rechnungen begleichen, Überweisungen vornehmen und einander kostenlos und unmittelbar Geld schicken, ohne die X-App zu verlassen. Zu dem Angebot gehört auch eine Visa-Debitkarte.
Auf Einlagen verspricht X eine jährliche Verzinsung von bis zu sechs Prozent. Den Höchstsatz erhalten Abonnenten von Premium+ direkt, Nutzer des günstigeren Premium-Angebots müssen dafür regelmäßige Direkteinzahlungen nachweisen. Die sechs Prozent Jahreszins auf Guthaben liegen deutlich über dem nationalen Durchschnitt amerikanischer Sparkonten, der unter einem Prozent verharrt. Die Konten werden technisch von der Cross River Bank im Bundesstaat New Jersey geführt. Einlagen sind über die Einlagensicherung FDIC bis zu einer Höhe von 250.000 Dollar geschützt. Indem X Guthaben auf mehrere Banken verteilt, können laut dem Unternehmen Einlagen von bis zu zehn Millionen Dollar je Nutzer abgesichert werden.
Musk plant Ausbau von X für diverse Lebensbereiche
Die Bank Cross River bezeichnete das Angebot als erste staatlich abgesicherte Bankplattform in den USA, die in ein Onlinenetzwerk integriert ist. X tritt damit unter anderem gegen die Zahlungsdienste Venmo, PayPal, Cash App und SoFi an.
Musk verfolgt das Ziel, X zu einer Plattform für verschiedene Lebensbereiche auszubauen. Als Vorbild nannte er die in China weitverbreitete Anwendung WeChat, in der Nutzer unter anderem einen Messengerdienst nutzen, Online-Bestellungen tätigen und mit dem Smartphone bezahlen können.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
