
Laut der Wahlkommission stellen sie damit 233 der 290 Abgeordneten. Reformorientierte Politiker wurden weitgehend daran gehindert, an der Wahl teilzunehmen. Der Innenminister des islamistischen Regimes, Wahidi, sprach von einer "guten Wahlbeteiligung", nannte jedoch keine Einzelheiten. In der ersten Wahlrunde im März lag die Teilnahme bei knapp 41 Prozent. Das war ein historisch niedriger Wert. Dabei gingen bereits 200 Sitze an religiös orientiere Abgeordnete. Sie gelten als Unterstützer von Präsdident Raisi. - Konservative Kräfte im Iran streben auf der Grundlage ihres Verständnisses vom islamischen Recht verstärkt kulturelle und gesellschaftliche Einschränkungen an.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
