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Gedenkstätten
Konzept für Erinnerung an NS-Verbrechen und SED-Unrecht wird aktualisiert

Das Konzept für die Erinnerung an die Verbrechen des NS-Regimes und an das SED-Unrecht in Deutschland soll überarbeitet werden.

    Das Lagertor der Gedenkstätte Buchenwald. Davor stehen Besucher des früheren Konzentrationslagers.
    Das Konzept des Bundes für Gedenkstätten wie das frühere Konzentrationslager Buchenwald soll nach 16 Jahren überarbeitet werden. (picture alliance / dpa / Martin Schutt)
    Darauf verständigten sich Kulturstaatsministerin Roth und Vertreter der Gedenkstätten. In einer gemeinsam Mitteilung heißt es, die Erinnerungsorte stünden angesichts einer sich wandelnden Gesellschaft sowie steigender Kosten für Forschung und Erhalt vor großen Herausforderungen. Es sei deshalb an der Zeit, die Gedenkstättenkonzeption des Bundes nach 16 Jahren zu aktualisieren.
    Themen wie Rechtsterrorismus und Kolonialismus sollen - anders als von Grünen-Politikerin Roth vorgeschlagen - zunächst nicht in das überarbeitete Konzept einfließen. Vonseiten der Gedenkstätten hatte es unter anderem Bedenken gegeben, dass dies zu einer Gleichstellung mit NS-Verbrechen führe.
    Diese Nachricht wurde am 06.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.