
Nach Abschluss der rund zweijährigen Ermittlungen schlug der zuständige Richter eine Anklageerhebung gegen Begoña Gómez vor. Die Vorwürfe lauten auf Korruption, illegale Einflussnahme, Veruntreuung und Verstöße gegen Markenrechte. Im Zentrum der Untersuchung stand die Einrichtung eines Universitäts-Lehrstuhls in Madrid, dessen Ko-Leitung Gómez innehatte. Die 55-Jährige bestreitet die Vorwürfe, die Regierung spricht von einer politisch motivierten Kampagne. Die Ermittlungen waren nach einer Anzeige der Vereinigung "Manos Limpias - saubere Hände" aufgenommen worden, die rechten zugeordnet wird.
Die Organisation wirft Gómez vor, ihre Nähe zum Regierungschef für Förderprogramme, Sponsoringverträge und Hilfskredite genutzt zu haben.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
