
Die zuständige Kommissarin Kos sagte bei einem Besuch in der Hauptstadt Pristina, das Land brauche dringend eine handlungsfähige Regierung, ein solides Parlament und einen ordnungsgemäß gewählten Präsidenten. Nur dann könnten die Fördermittel von insgesamt 880 Millionen Euro genutzt werden. Das Geld gehört zu einem Paket, dass das Kosovo für Reformen und Infrastruktur auf dem Weg zu einem EU-Beitritt verwenden soll. Einen Teil der Zahlungen hat das Balkan-Land schon erhalten.
Das Kosovo befindet sich in einer politischen Krise. Zuletzt war das Parlament mit dem Vorhaben gescheitert, ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen. Im Juni steht die dritte Parlamentswahl in 16 Monaten an.
Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
