
Interims-Präsidentin Haxhiu erklärte das Parlament in der Nacht für aufgelöst. Zuvor war die Volksvertretung daran gescheitert, innerhalb einer gerichtlich gesetzten Frist ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen. Die Opposition hatte die Sitzung boykottiert, weshalb das notwendige Quorum für die Wahl nicht zustande kam. Ministerpräsident Kurti rief die Parteien vergeblich dazu auf, die Blockade zu beenden.
Es handelt sich um die dritte Parlamentswahl im Kosovo innerhalb von gut einem Jahr. Das Land befindet sich seit mehr als einem Jahr in einer politischen Dauerkrise und strebt eine EU-Mitgliedschaft an.
Diese Nachricht wurde am 29.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
