Ukraine-Krieg
Kraftstoffausgabe im russisch besetzten Luhansk begrenzt

In den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine gibt es weitere Beschränkungen bei der Ausgabe von Kraftstoff.

    Blick auf die Ruinen des Berufskollegs Starobelsk und eines Studentenwohnheims, die bei einem Drohnenangriff in der russisch kontrollierten Region Luhansk beschädigt wurden.
    Eine Aufnahme aus der von Russland besetzten Region Luhansk (Archivbild). (picture alliance/Anadolu/Dmitri Chirciu)
    In Luhansk erhalten die Bewohner nur noch höchstens 20 Liter Benzin oder Diesel, wie die russische Nachrichtenagentur Tass meldet. Begründet wird das mit geringen Vorräten und einer gestiegenen Nachfrage. Es handele sich um vorübergehende Beschränkungen, hieß es weiter.
    Auf der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim war bereits am Wochenende eine vorübergehende Begrenzung eingeführt worden. Die russische Regierung untersagte außerdem erstmals und zunächst bis Ende November die Ausfuhr von Kerosin.
    Die Ukraine setzt bei ihren Gegenangriffen gegen den Aggressor Russland zunehmend auf Attacken gegen die russische Ölindustrie.
    Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.