
Der Vorstandsvorsitzende des Stromnetzbetreibers 50Hertz, Kapferer, sprach von einer guten Nachricht für die Energiewende und für eine zuverlässige Stromversorgung. Der Chef des Energiekonzerns Uniper, Lewis, erklärte, man sei sehr erleichtert über die Einigung. Sobald man die Details geprüft habe, werde man entscheiden, ob und mit welchen Investitionen man sich beteilige. Dagegen kritisierte der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jung, es gebe noch viele offene Fragen. So bleibe die Finanzierung der neuen Kapazitäten unklar. Bundeskanzler Scholz, Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Lindner hatten sich auf Pläne für den Bau von Gaskraftwerken verständigt, die zukünftig auch mit Wasserstoff betrieben werden können. Zunächst soll die Errichtung von bis zu zehn Gigawatt an Kraftwerksleistung ausgeschrieben werden.
Damit sich die Investitionen für die Betreiber rechnen, soll es Förderungen aus dem Klima- und Transformationsfonds geben.
Diese Nachricht wurde am 05.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
