Winterwetter
Krankenhäuser melden extreme Belastung

Das Winterwetter der vergangenen Tage hat sich in den Krankenhäusern deutlich bemerkbar gemacht. Die Folgen von Eis und Schnee hätten die Notaufnahmen extrem belastet, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gaß, der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf. Der Hausärzteverband sprach derweil von einer noch gut beherrschbaren Lage.

    Ein Krankenwagen fährt auf dem Gelände des Uniklinikum Dresden vor einem Schild mit der Aufschrift "Notaufnahme".
    Viele Patienten wurden in den vergangenen Tagen nach Stürzen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser behandelt. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
    Es habe viele Fußgänger-Unfälle gegeben - überwiegend mit kleineren Verletzungen und Brüchen. Wegen glatter Straßen sei es aber auch zu schweren Verkehrsunfällen gekommen, betonte der DKG-Vorsitzende Gaß.
    Für die Arztpraxen blieb das Patientenaufkommen bisher gut beherrschbar. "Vieles konnte direkt in unseren Praxen behandelt werden, in einigen Fällen mussten die Patientinnen und Patienten in die Kliniken überwiesen werden", sagte der Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Beier. Allerdings erwarte er in den kommenden Tagen viele Patienten, bei denen nach einem Sturz die Nachbehandlung anstehe.
    Nachdem sich die Wetterlage im Westen des Landes wieder beruhigt hat, ist vor allem in Teilen Ostdeutschlands noch Vorsicht wegen Glatteis geboten. Besonders im äußersten Osten und Nordosten bestehe noch markante Glatteisgefahr, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.