Gesundheitsreform
Krankenkassen befürworten höhere Steuer auf Tabak und Alkohol sowie Zuckersteuer

Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen den Vorschlag einer Expertenkommission für höhere Steuern auf Tabak und Alkohol.

    Mehrere Gesundheitskarten verschiedener Krankenkassen liegen neben- und übereinander.
    Der Verband vertritt die gesetzlichen Krankenversicherungen. (picture alliance / Jens Kalaene / dpa-Zentralbild / dpa / Jens Kalaene)
    Der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Blatt, sagte der Zeitung "Rheinische Post" aus Düsseldorf, lieber etwas teureres Bier und Zigaretten als die milliardenteuren Folgeerkrankungen vom Trinken und Rauchen. Auch eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke fände er gut. 
    Die Steuer-Vorschläge zählen zu den insgesamt 66 Empfehlungen, die die Expertenkommission für eine Reform des Gesundheitswesens kürzlich vorgelegt hatte. Bundesministerin Warken prüft derzeit, welche der Ideen umgesetzt werden sollen. Ziel ist, die bereits für das kommende Jahr erwartete Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen und die Beiträge zu stabilisieren.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.