
Der Vorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Blatt, sagte der Zeitung "Rheinische Post" aus Düsseldorf, lieber etwas teureres Bier und Zigaretten als die milliardenteuren Folgeerkrankungen vom Trinken und Rauchen. Auch eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke fände er gut.
Die Steuer-Vorschläge zählen zu den insgesamt 66 Empfehlungen, die die Expertenkommission für eine Reform des Gesundheitswesens kürzlich vorgelegt hatte. Bundesministerin Warken prüft derzeit, welche der Ideen umgesetzt werden sollen. Ziel ist, die bereits für das kommende Jahr erwartete Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu schließen und die Beiträge zu stabilisieren.
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
