
Bei ihrem Treffen in Peking unterzeichneten sie unter anderem Abkommen in den Bereichen Militär, Handel, Technologie und Forschung. Putin sicherte China vor dem Hintergrund der Krise im Nahen und Mittleren Osten verlässliche Öl- und Gaslieferungen zu. Beide Seiten unterstrichen demonstrativ das enge Verhältnis zwischen ihren Ländern. Xi sprach von "unerschütterlichen Beziehungen". In einer Erklärung sprachen sich Putin und Xi für eine dauerhafte Lösung im Ukraine-Krieg aus. Man unterstütze alle Bemühungen, die zur Herstellung eines langfristigen Friedens beitrügen, heißt es darin. Einen Aufruf Chinas zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gab es nicht. Vielmehr lobte Russland die objektive und unvoreingenommene Haltung Pekings. Wie die Zeitung "Die Welt" und die Nachrichtenagentur Reuters schreiben, hatte China bereits im vergangenen Jahr russisches Militärpersonal ausgebildet, von dem ein Teil später auch bei den Kämpfen in der Ukraine eingesetzt worden sei
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
