
Ein auf Telegram veröffentlichtes Video zeigt ihn vor dem Eiffelturm in Paris. Er sei nun in Freiheit, erklärte Nadeschdin. Über seine weiteren Pläne wolle er zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Der 63-Jährige wollte ursprünglich für die russischen Parlamentswahlen im September kandidieren. Das Justizministerium in Moskau stufte ihn aber als sogenannten ausländischen Agenten ein, was unter anderem den Ausschluss von Wahlen bedeutet.
Die russischen Behörden werfen dem Oppositionellen vor, ein Video mit dem Bild des verstorbenen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny verbreitet zu haben. Nadeschdin weist die Vorwürfe zurück. Er hatte bei der Präsidentenwahl 2024 mit seiner Kritik am russischen Angriffskrieg für Aufsehen gesorgt, war aber schon damals von der Wahl ausgeschlossen worden.
Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
