
Die "Hondius" wurde von der spanischen Guardia Civil zum Hafen von Granadilla im Süden der spanischen Kanareninsel eskortiert. Nach Angaben des niederländischen Schiffseigners sollen in den nächsten Stunden die Passagiere und ein Teil der Besatzung mit Booten an Land gebracht werden. Anschließend würden sie unverzüglich zu den ihnen zugewiesenen Flugzeugen transportiert und in ihre Heimatländer ausgeflogen.
Auch wenn keiner der Menschen an Bord derzeit Symptome hat, gelten sie aufgrund der langen Inkubationszeit des Hantavirus als Hochrisikokontakte. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden in sechs von acht Verdachtsfällen eine Infektion mit dem gefährlichen Hantavirus bestätigt. Drei Menschen starben, darunter eine Deutsche.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.


