Nach Hantavirus-Ausbruch
Kreuzfahrtschiff "Hondius" soll Kanarische Inseln ansteuern

Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff soll laut der

    Blick auf die Küste von Kap Verde vom Deck der MV Hondius.
    Das Kreuzfahrtschiff "MV Hondius" liegt nach einem Ausbruch des Hantavirus an Bord seit Tagen vor der Küste von Kap Verde. (Qasem Elhato / AP / dpa / Qasem Elhato)
    spanischen Regierung die Kanarischen Inseln anlaufen.
    Das Gesundheitsministerium in Madrid erklärte, man komme damit Bitten der EU und der Weltgesundheitsorganisation nach. Laut dem spanischen Sender TVE soll das Schiff mit knapp 150 Menschen an Bord auf Teneriffa anlegen. Die Regionalregierung der Kanaren lehnt dies zwar ab, die Entscheidung liegt aber letztlich in Madrid.
    In Folge des Virusausbruchs auf dem Luxusschiff "Hondius" starben drei Menschen. Drei Patienten mit Verdacht auf das Virus wurden zur medizinischen Behandlung in die Niederlande gebracht.
    Laut WHO wurde inzwischen bei Untersuchungen der sogenannte Andes-Virusstamm bestätigt. Er kann in seltenen Fällen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Normalerweise wird das Hantavirus durch Kontakt mit infizierten Nagetieren oder deren Ausscheidungen übertragen.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.