Vergiftete Babynahrung
Kriminalpolizei nimmt Ermittlungen wegen Erpressung auf

Nach dem Fund von Rattengift in Gläsern mit Babynahrung hat die Kriminalpolizei Ingolstadt Ermittlungen wegen versuchter Erpressung des Herstellers Hipp aufgenommen.

    Auf einem Tisch stehen drei Artikel von der Sorte "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" des Herstellers Hipp.
    Der Babynahrungs-Hersteller Hipp hat in Österreich den Artikel "Gemüsegläschen Karotte mit Kartoffel" (190 Gramm) zurückgerufen. (Tobias Steinmaurer / APA / dpa)
    Das Verfahren richte sich derzeit gegen Unbekannt, teilte die Polizei mit. Eine E-Mail mutmaßlicher Täter sei am 16. April bekanntgeworden. Danach habe man sofort alle nötigen Maßnahmen im In- und Ausland getroffen.
    In Österreich, Tschechien und der Slowakei waren insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt worden. Ein manipuliertes Glas könnte in Österreich noch im Umlauf sein. In Deutschland wurden keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.