
Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen, Schäfer, erklärte, die Regierung gebe zu viel Geld für Wählergeschenke aus, die kein Wirtschaftswachstum brächten. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer mahnte, Hemmnisse für Unternehmen müssten zügig abgebaut werden. Ohne Wachstum blieben dem Staat die Hände gebunden. Der Deutsche Städtetag sprach angesichts der aktuellen Steuerschätzung von einem tiefrot leuchtenden Alarmzeichen. Die kommunale Finanzlage sei katastrophal, da die Einnahmen nicht mit steigenden Sozial- und Personalkosten Schritt hielten.
Laut der Schätzung summieren sich die Steuerausfälle von Bund, Ländern und Kommunen bis einschließlich 2030 auf insgesamt 87,5 Milliarden Euro.
Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
