
Grüne, Linke und der Deutsche Mieterbund begrüßten zwar grundsätzlich, dass Steigerungen bei Indexmieten gedeckelt und Kurzzeitvermietungen sowie die Vermietung von möbliertem Wohnraum beschränkt werden sollen. Sie nannten die Pläne aber überfällig und nicht ausreichend. Kritik an Hubigs Vorstoß kommt ebenso vom Eigentümerverband Haus und Grund, der eine Überregulierung des Mietmarktes beklagt, wodurch sich die Situation in den Ballungszentren nicht verbessert habe. Auch Unionsfraktionsvize Krings sagte, die Union sehe "Korrekturbedarf" beim Gesetzentwurf. Konkret sollen nach Hubigs Entwurf Index-Mieten um maximal 3,5 Prozent pro Jahr steigen dürfen. Bisher sind sie an die Inflation gekoppelt, wodurch sich Steigerungen von bis zu 10 Prozent ergeben hatten. Außerdem sollen Kurzzeit-Mietverträge für maximal sechs Monate möglich sein und bei möblierten Wohnungen soll nur noch ein Aufschlag von maximal fünf Prozent auf die Kaltmiete für die Möbel zugelassen werden.
Eine Expertenkommission zum Mietrecht soll zudem bis Ende des Jahres weitere Vorschläge erarbeiten, unter anderem eine Bußgeldregelung für Verstöße gegen die Mietpreisbremse.
Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
