
Die Internationale Atomenergiebehörde rechnet ebenfalls nicht mit einer Gefahr für Mensch und Umwelt.
Unter anderem aus China kam Kritik an den Plänen. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking sagte, der Ozean sei das gemeinsame Eigentum der gesamten Menschheit und kein Ort, an dem Japan willkürlich nuklear verseuchtes Wasser entsorgen könne. Man werde notwendige Maßnahmen zum Schutz der maritimen Umwelt, für die Lebensmittelsicherheit und die allgemeine Gesundheit ergreifen. Hongkongs Regierungschef Lee nannte das Vorhaben unverantwortlich.
Kritik kommt auch von Umweltschutzorganisationen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland erklärte etwa, das Meer sei keine Müllkippe. Auch Greenpeace Japan zeigte sich zutiefst enttäuscht über die Ankündigung der Regierung in Tokio.
Diese Nachricht wurde am 22.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.