
In einer Mitteilung heißt es, diese Steuergeschenke würden jährlich bis zu 600 Millionen Euro kosten und dabei wenig bringen. Weniger Bürokratie und kürzere Visumverfahren wären besser und wirksamer, teilte das Kölner Forschungsinstitut mit, das als arbeitgebernah gilt.
Zuvor hatte sich bereits der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dulger, ablehnend geäußert. Der Vorschlag widerspreche der Gerechtigkeit und sende ein falsches innenpolitisches Signal, sagte Dulger der Deutschen Presse-Agentur. Auch dürfte es vielerorts zu Unruhe im Betriebsfrieden führen. Dulger verlangte mehr Netto vom Brutto für alle. Dann sei es auch für ausländische Fachkräfte attraktiv.
Bundesfinanzminister Lindner von der FDP hatte gesagt, man werde nichts einführen, was nicht von den Arbeitgebern auch aktiv genutzt werde. Er kündigte an, das Gespräch zu suchen.
Diese Nachricht wurde am 23.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
