
Gassen sagte der Katholischen Nachrichtenagentur KNA, die Folgen würden weniger Leistungen und weniger Termine sein. Zugleich warf er der Politik vor, kein Interesse am Dialog zu haben. Die Kassenärzte und die Deutsche Krankenhausgesellschaft wollen ihre Vorbehalte heute auf einer Pressekonferenz deutlich machen. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Pantazis, kritisierte zudem ein Überangebot von 90 Krankenkassen. Er sagte der "Bild"-Zeitung, ein halbes bis maximal ein Dutzend an Kassen reiche aus. Entscheidend sei eine sinnvolle Mindestgröße.
Warken bezeichnete ihren Entwurf als ausgewogen und sozialverträglich. Zugleich räumte sie in der ARD ein, es gebe überall noch Gesprächsbedarf, etwa bei der geplanten Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern.
Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




