Ukraine-Krieg
Kritik an Russland nach Drohnen-Vorfall in Rumänien

Der Vorfall mit einer mutmaßlich russischen Drohne in Rumänien hat Solidaritätsbekundungen mit dem Land und Kritik an Russland ausgelöst.

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte an einem Rednerpult
    "Uneingeschränkte Solidarität" mit Rumänien: NATO-Generalsekretär Mark Rutte (picture alliance/AP Photo/Virginia Mayo)
    NATO-Generalsekretär Rutte erklärte, man sehe erneut, dass die Auswirkungen des illegalen Angriffskriegs gegen die Ukraine nicht an den Grenzen haltmachten. Zugleich betonte er, die NATO sei bereit, jeden Zentimeter ihres Gebietes zu verteidigen und stehe in "uneingeschränkter Solidarität" zu Rumänien. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte, Russland habe erneut eine Grenze überschritten. ⁠Man werde die Sicherheits- und Abschreckungsmaßnahmen insbesondere ⁠an der Ostgrenze weiter verstärken. Der ukrainische Außenminister Sybiha sprach von einer Bedrohung für ganz Europa. Rumänien bestellte den russischen Botschafter ein. Präsident Dan teilte mit, man werde nicht zulassen, dass der Ukraine-Krieg auf die Bürger seines Landes übergreife.
    Die Drohne hatte in der Nacht ein Hochhaus im rumänischen Galati nahe der Grenze zur Ukraine getroffen und einen Brand auf dem Dach ausgelöst. Nach Angaben der Behörden wurden zwei Menschen verletzt. Zu dem ‌Vorfall sei es während eines russischen Angriffs auf zivile Ziele und Infrastruktur in der Ukraine gekommen.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.