Finanzpolitik
Kritik von Günen und Linken an Steuervorschlägen von CDU-Generalsekretär Linnemann

Der Vorstoß von CDU-Generalsekretär Linnemann nach steuerlichen Entlastungen vor allem für Gutverdiener stößt bei den Grünen und der Linken auf Ablehnung.

    Das Bild zeigt eine Nahaufnahme von Carsten Linnemann.
    CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann (picture alliance / Fabian Sommer)
    Grünen-Fraktionschefin Dröge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer "Lobbypolitik" der CDU für Menschen mit hohem Einkommen. Gleichzeitig gebe es für Durchschnittverdiener nur Druck und Ermahnungen, mehr zu arbeiten. Die Linken-Abgeordnete Achelwilm sagte, es sollten vielmehr kleine und mittlere Einkommen entlastet werden.
    Linnemann hatte unter anderem vorgeschlagen, dass der Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro Jahrebrutto greifen solle, anstatt wie derzeit ab 68.000. Er argumentierte, auf diese Weise könne man im Tarifverlauf den sogenannten ‌Mittelstandsbauch abflachen, was für viele eine Entlastung bringe.
    Der Koalitionspartner SPD äußerte sich zurückhaltend. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Esdar sagte, ihre Partei wolle eine gerechte Lastenverteilung bei der Finanzierung des Staats.
    Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.