Nach Trump-Drohungen gegen den Iran
Kritik von Papst Leo, US-Demokraten und UNO-Menschenrechtsrat

Papst Leo der Vierzehnte hat die extrem scharfen Drohungen von US-Präsident Trump gegenüber Iran kritisiert.

    US-Präsident Donald Trump bei einem Briefing im Weißen Haus
    US-Präsident Donald Trump hatte im Zusammenhang mit seinem Ultimatum gegen den Iran damit gedroht, eine ganze Zivilisation auszulöschen (picture alliance / Sipa USA / CQ-Roll Call)
    Diese seien inakzeptabel, erklärte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Leo forderte amerikanische Bürger dazu auf, gegenüber ihren politischen Vertretern ihre Ablehnung des Krieges zum Ausdruck zu bringen.
    Der demokratische Gouverneur von Minnesota, Walz, schrieb auf der Plattform X, Trump habe den Verstand verloren. Mehrere demokratische Kongressabgeordnete forderten die Absetzung Trumps. Als bislang einzige Republikanerin erklärte die frühere Abgeordnete Taylor Greene, Trump sollte wegen mentaler Unfähigkeit abgesetzt werden.
    Frankreichs Außenminister Barrot sagte, man könne eine ganze Zivilisation nicht einfach auslöschen. Er äußerte die Hoffnung, dass Trump seine Drohung nicht in die Tat umsetzen werde.
    Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Türk, sprach von widerlichen Drohungen, deren Umsetzung einem schwersten Vergehen gegen das Völkerrecht gleichkäme.
    Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.