
Grund sind die frühlingshaften Bedingungen der aktuell laufenden Spiele in Norditalien. Der Bundestrainer der Para-Langlauf- und Para-Biathlon-Mannschaft, Rombach, sagte im ARD-Fernsehen, die viel zu weichen und matschigen Loipen seien für die Winterspiele nicht würdig. Gewisse Sportklassen würden sich bei den Bedingungen besonders schwer tun, einige Athletinnen und Athleten seien entsprechend benachteiligt. Die Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Komitees, Rauch-Kallat, schlug vor, künftig die Spiele früher im Winter anzusetzen. Ähnlich äußerten sich die siebenmalige Goldgewinnerin Anna Schaffelhuber und der Snowboarder Christian Schmiedt.
Para-Biathleten in kurzer Hose
Bei den Wettkämpfen herrschten in den vergangenen Tagen Temperaturen von teils deutlich über zehn Grad. Durch die tieferen Loipen und Pisten kam es zu diversen Stürzen. Für Aufsehen sorgten auch die Langläufer und Biathleten, die teils in kurzer Hose und T-Shirt an den Start gegangen waren, darunter der deutsche Medaillengewinner Marco Maier.
IPC: "Problematik ist bekannt"
Die Paralympischen Winterspiele finden üblicherweise zwei Wochen nach den Olympischen Winterspielen statt. Auch bei den vergangenen Ausgaben hatte es überwiegend frühlingshafte Bedingungen gegeben. Ein Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees erklärte, die Terminproblematik sei bekannt. Den Wintersportkalender entsprechend zu ändern, sei aber leichter gesagt als getan.
2030 werden die Paralympischen Winterspiele in den französischen Alpen erneut Anfang März ausgetragen.
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
