Gesetzentwurf
KRITIS-Dachgesetz: Union und SPD einig über neue Regeln zum Schutz kritischer Infrastruktur

Union und SPD haben sich auf neue Regeln zum Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland geeinigt.

    Reparaturarbeiten werden an einem beschädigten Berliner Strommast durchgeführt. Wegen eines Brandanschlags kam es im Südwesten der Hauptstadt zu einem großflächigen Stromausfall.
    Einigung auf KRITIS-Dachgesetz: Der Stromausfall im Berliner Südwesten hatte die Debatte über die Sicherheit der kritischen Infrastruktur befeuert (Archivbild). (dpa / Michael Ukas)
    Kern des sogenannten KRITIS-Dachgesetzes sollen neue Pflichten für ‌Unternehmen sein, die für wichtige Sektoren wie Energie, Verkehr, Finanzen, Gesundheit und Wasser arbeiten. Sie müssen dem Entwurf zufolge ihre Anlagen registrieren lassen und regelmäßig Risikoanalysen durchführen. Außerdem geht es um Sicherungen wie Zäune und Alarmanlagen sowie um Notstromversorgung.
    Der SPD-Innenpolitiker Fiedler wies zusätzlich auf den notwendigen Schutz von sensiblen Daten hin, die durch Transparenzpflichten an die Öffentlichkeit gelangten. Solche Informationen sollen durch das neue Gesetz stark eingeschränkt werden, damit sie nicht in die falschen Hände geraten.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.