
Generalmajor Popow sei für zwei Monate in Untersuchungshaft genommen worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur unter Berufung auf ein Militärgericht in Moskau. Nach Angaben eines prorussischen Militärblogs wird Popow vorgeworfen, Hilfsgüter der Armee im Wert von umgerechnet einer Million Euro zweckentfremdet und verkauft zu haben. Popows Anwalt wies die Vorwürfe zurück.
Der General diente bis zum Sommer 2023 als Kommandeur der 58. Armee und damit auch in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Popow kritisierte nach hohen Verlusten die Kriegsführung Moskaus und forderte eine Rotation der Kampfeinheiten. Wegen seiner Kritik wurde er schließlich verlassen.
Diese Nachricht wurde am 21.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
