
Kubicki sagte der Funke-Mediengruppe, er kenne keine Brandmauer. Als Begründung führte er unter anderem an, dass diese nicht in der Verfassung stehe. Kubicki betonte, er würde eigene Anträge nicht davon abhängig machen, dass die AfD ihnen zustimmen könnte. Zugleich betonte der FDP-Bundesvize, er würde keinem Antrag der Partei zustimmen, mit ihr auch nicht koalieren oder sich von der AfD dulden lassen.
Kubicki tritt auf dem FDP-Parteitag Ende Mai für den Vorsitz der Liberalen an. Gegenkandidat ist der nordrhein-westfälische FDP-Chef Höne. Im Bundestag ist die Partei derzeit nicht vertreten. Zuletzt war die FDP auch aus den Landtagen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschieden.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
