
Kubicki betonte, er wolle eine FDP, die selbstbewusst und mit klarer Sprache die politischen Debatten in Deutschland anführe, anstatt sich in akademischen Diskussionen zu verzetteln. Es brauche eine FDP, die klar im politischen Inhalt, für die Freiheit einstehe, erklärte Kubicki. "Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen."
Die FDP war im März bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Als Konsequenz kündigte der Bundesvorstand seinen Rücktritt an. Der Vorsitzende Dürr will allerdings wieder kandidieren. Auch der nordrhein-westfälische Landes- und Fraktionsvorsitzende Höne hat seine Kandidatur angekündigt.
Amtsinhaber Dürr zeigt sich selbstkritisch
Kritiker in der FDP werfen Dürr vor, seit seiner Wahl im Mai vergangenen Jahres keinen klaren Kurs für die Erneuerung der Partei vorgelegt zu haben. Der FDP-Chef zeigte sich zuletzt selbstkritisch und betonte, es sei ihm nicht gut genug gelungen, seine Richtung und seine Vorstellung für die FDP so in die Partei zu tragen, dass daraus eine klare gemeinsame Orientierung geworden sei.
Zwischenzeitlich wurde über eine mögliche Doppelspitze für die FDP diskutiert: Die Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann hatte in den FDP-Führungsgremien ihre Bereitschaft angekündigt, an die Spitze der Partei zu treten - wegen ihrer Belastung im Europaparlament aber in einer Doppelspitze. Dann erklärte sie aber ihre Unterstützung für Hönes Einzelbewerbung.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
