
In Arizona wurde ein Brand vor kurzem mit Hilfe eines KI-Systems entdeckt, bevor er sich stark ausbreiten konnte. Auch in anderen Bundesstaaten wie Colorado und Kalifornien setzen Behörden und Energieversorger inzwischen auf solche Systeme. Dort werten Programme Live-Bilder von Kameras aus und alarmieren im Verdachtsfall Fachleute.
Systeme sind noch fehleranfällig - Menschen müssen überprüfen
Nach Angaben von Unternehmen und Behörden konnte die Technik bereits hunderte Brände frühzeitig erkennen. Besonders nützlich sind die neuen Systeme in dünn besiedelten Regionen, wo es manchmal sehr lange dauern kann, bis Menschen ein Feuer entdecken und das per Notruf melden.
Die Kosten für die technische Ausstattung sind allerdings hoch. Weil die Systeme noch fehleranfällig sind, muss jede Alarmierung außerdem weiterhin von Menschen überprüft werden. Langfristig könnten solche Anwendungen nach Einschätzung von Fachleuten aber ausgebaut werden. Neben der Branderkennung werde bereits an Systemen gearbeitet, die Brandrisiken oder Rauchentwicklung frühzeitig vorhersagen sollen.
Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
