
Das liegt aus seiner Sicht auch an der ausgerufenen Staatstrauer, die öffentliche Veranstaltungen, Events und eben auch kulturelle Ereignisse verbietet. Kultureinrichtungen wie etwa das Staatstheater "Teatro Teresa Carreño" als wichtiger Partner des Goethe-Instituts seien unter anderem durch Risse in der Decke beschädigt. Es werde noch dauern, bis man in Caracas und Venezuela wieder zu einer Art Normalbetrieb auch im Kulturbereich zurückkommen könne, so Schaumberg. Zwei Wochen nach den schweren Erdbeben in Venezuela geht der Einsatz im Katastrophengebiet in eine neue Phase. Die Hilfskräfte konzentrieren sich nun darauf, die Trümmer zu beseitigen und die Betroffenen zu versorgen, wie Beteiligte mitteilten. Zehntausende Wohnhäuser sind zerstört. Experten halten es für äußerst unwahrscheinlich, jetzt noch Überlebende zu bergen. Offiziell wurden bisher mehr als 3.600 Tote bestätigt.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
