
Weimer teilte mit, er vollziehe diese Trennung lediglich, um jeglichen Anschein eines Interessenkonflikts zu vermeiden, der indes tatsächlich nie bestanden habe. Die Übergabe solle bis zum Jahresende vollzogen sein.
Der Schritt folgt auf Berichte, wonach die Weimer Media Group auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee Unternehmen gegen Geld exklusiven Zugang zu Bundesministern geboten und mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger" geworben haben soll.
Der Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag, Lehmann, sprach von einem überfälligen Schritt. Trotzdem blieben wesentliche Fragen offen, sagte der Grünen-Politiker dem Deutschlandfunk. Auch Politiker von SPD, Linken und AfD hatten von Weimer Aufklärung gefordert.
Diese Nachricht wurde am 20.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
