
Das Fach wird zum nächsten Schuljahr in Niedersachsen eingeführt, es ist eine bundesweite Premiere. Erstmals verantworten evangelische und katholische Kirche den Unterricht gemeinsam.
Hamburg sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, das sei eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Religionsunterrichts. Die biblischen Inhalte, die Beschäftigung mit Jesus, Kirche, Ethik und christlicher Tradition blieben vollständig erhalten. Neu sei vor allem die didaktische Ausrichtung. Der Unterricht solle stärker an die Lebenswelt der Schüler anknüpfen, so die Grünen-Politikerin.
Kritiker befürchten, dass zentrale Glaubensinhalte durch Kompromisse verwässert werden könnten.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
