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KunstmarktDie Kunst, das Geld und Wir

Die Kunst und das Geld – seit einigen Jahren ist das ein sehr geläufiges Begriffspaar. Der Wert der Kunst wird vom Kunstmarkt gemacht; regelmäßig ist von Rekordpreisen für Kunstwerke und vom teuersten Künstler der Welt zu lesen. Die Kunst, so scheint es, ist heute so eng wie seit Jahrzehnten nicht mehr mit der Welt des Geldes verbunden.

Wolfgang Ullrich im Gespräch mit Änne Seidel | 22.05.2016

Gebote werden entgegen genommen während einer Auktion des Kunstauktionshaus Christie's in Frankreich.
Gebote werden entgegen genommen während einer Auktion des Kunstauktionshaus Christie's in Frankreich. (picture alliance / dpa / Foto: Jean-Christophe Tardivon)
Und das hat Auswirkungen: Auf die Künstler, die zunehmend den Anforderungen des Marktes gerecht werden müssen. Auf die Museen, die sich die horrenden Preise am Kunstmarkt nicht mehr leisten können. Und nicht zuletzt für die Gesellschaft und für deren Beziehung zur Kunst.
Der Kunsthistoriker und Philosoph Wolfgang Ullrich hat diese Entwicklungen analysiert, zuletzt in seinem Buch "Siegerkunst – Neuer Adel, teure Lust".
Änne Seidel hat Wolfgang Ullrich zum Verhältnis von Kunst, Markt, Geld und Gesellschaft befragt.
Das komplette Interview können Sie im Audio-Archiv nachhören.