Verdächtig als Verursacher der Alzheimerschen Erkrankung sind die so genannten Fibrillen und Plaques, die sich in den Nervenzellen ansammeln und dort zum Zelluntergang führen. "Diese Plaques und Fibrillen werden aus Eiweißen gebildet, die miteinander verklumpen", erklärt Frank-Gerald Pajonk, Leiter der Studie an der Homburger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. "Die Eiweiße wiederum bestehen aus dem so genannten A-Beta-Peptid." In der Bildung dieses Beta-Amyloid-Peptids spielt Kupfer eine wichtige Rolle: Ein Vorläuferprotein des A-Beta-Peptids wird unterschiedlich aufgespaltet, je nachdem, ob ausreichend Kupfer vorhanden ist. Bei ausreichend Kupfer wird es in ein unschädliches Eiweiß aufgespaltet. "Wenn aber zuwenig aber Kupfer vorhanden ist, dann wird dieses Amyloid-Vorläufer-Protein anders aufgespaltet, übrig bleibt dann das A-Beta-Peptid, das zu der Verklumpung führt", so Pajonk.
Bereits im Tierversuch konnten die Forscher im Saarland die positive Wirkung des Kupfer feststellen. Pajonk geht deshalb davon aus, das ähnliche Effekte auch beim Menschen erreichbar sind: "Wir wollen deshalb Kupfer beim Menschen einsetzen mit einer zusätzlichen Gabe von acht Milligramm pro Tag. Alle Patienten erhalten die derzeit wirksamste Therapie zur Alzheimerschein Erkrankung, ein Teil von ihnen erhält zusätzlich dieses Kupfer. Wir erwarten von dem Kupfer eine so hohe Wirksamkeit, dass wir einen zusätzlichen Effekt sehen werden." An der Studie sollen rund 100 Patienten teilnehmen, bei denen die Krankheit noch in einem frühen Stadium ist. Therapieerfolge werden anhand von Messungen des A-Beta-Spiegels, mit Hilfe von kognitiven Untersuchungen und durch kernspintomographische Aufnahmen des Gehirns bewertet.
[Quelle: Gerd Pasch]
Bereits im Tierversuch konnten die Forscher im Saarland die positive Wirkung des Kupfer feststellen. Pajonk geht deshalb davon aus, das ähnliche Effekte auch beim Menschen erreichbar sind: "Wir wollen deshalb Kupfer beim Menschen einsetzen mit einer zusätzlichen Gabe von acht Milligramm pro Tag. Alle Patienten erhalten die derzeit wirksamste Therapie zur Alzheimerschein Erkrankung, ein Teil von ihnen erhält zusätzlich dieses Kupfer. Wir erwarten von dem Kupfer eine so hohe Wirksamkeit, dass wir einen zusätzlichen Effekt sehen werden." An der Studie sollen rund 100 Patienten teilnehmen, bei denen die Krankheit noch in einem frühen Stadium ist. Therapieerfolge werden anhand von Messungen des A-Beta-Spiegels, mit Hilfe von kognitiven Untersuchungen und durch kernspintomographische Aufnahmen des Gehirns bewertet.
[Quelle: Gerd Pasch]