Syrien
Kurdische Kämpfer ziehen sich im Norden und Osten weiter zurück

Angesichts der im Norden und Osten Syriens vorrückenden Regierungssoldaten haben sich kurdische Kämpfer nach Angaben von Aktivisten weiter zurückgezogen.

    Busse mit vertriebenen Bewohnern fahren an einem zerstörten Gebäude vorbei, während sie nach Aleppo zurückkehren.
    In Syrien rücken Regierungstruppen vor. Die SDF sind aus Aleppo vertrieben. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Omar Albam)
    Die Demokratischen Kräfte Syriens - SDF - gaben ihre Stellungen im östlichen Teil der Region Deir Essor auf, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Die Armee erlangte unter anderem die Kontrolle über die Stadt Tabka mitsamt dem größten Staudamm des Landes. Auch aus der nordsyrischen Großstadt Aleppo waren die SDF vertrieben worden.
    Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Assad Ende 2024 herrscht in Syrien eine Übergangsregierung unter dem Islamisten al-Scharaa. Dieser wird vorgeworfen, die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Kurden nicht ausreichend zu schützen. Die Menschenrechtslage in dem Land gilt als fragil.
    Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.