
An beiden Veranstaltungen nahmen auch Überlebende teil. In Ravensbrück mahnte Brandenburgs Kulturministerin Schüle, was dort geschehen sei, sei nicht Vergangenheit; es wirke in der Gegenwart fort.
Das KZ Ravensbrück nördlich von Berlin war das zentrale Frauen-Konzentrationslager in Nazi-Deutschland. Zwischen 1939 und 1945 waren dort mindestens 120.000 Frauen und Kinder inhaftiert. Am 30. April 1945 befreite die Rote Armee die 3.000 zurückgelassenen Häftlinge. In Dachau waren insgesamt mehr als 200.000 Menschen inhaftiert. Mehr als 41.000 wurden ermordet, vor allem Juden sowie Sinti und Roma, Homosexuelle und Regimegegner. Am 29. April 1945 befreite die US-Armee die verbliebenen Häftlinge.
Diese Nachricht wurde am 03.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
