Bericht
Lach- und Schießgesellschaft künftig ohne Stammbühne in Schwabing

Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft kann künftig ihre Stammbühne in Schwabing nicht mehr regelmäßig bespielen. Ein Jahr nach der Insolvenz der Kabarettgesellschaft sei klar geworden, dass es mit den neuen Wirten des Ladens schwierig werde, schreibt die Münchner Abendzeitung.

11.06.2024
    Die Interimsgeschäftsführer Christian Schultz (links) und Ulrich Spandau (Mitte) sowie Gesellschafter Christian Ude (rechts) präsentieren am 12. Juli 2023 in München das neue Logo der Lach- und Schießgesellschaft.
    Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft kann künftig ihre Stammbühne in Schwabing nicht mehr regelmäßig bespielen. (picture alliance / dpa / Felix Hörhager)
    Für den Spielbetrieb soll aber weiter der Silbersaal im Deutschen Theater der Stadt genutzt werden. Dorthin war das Ensemble des politischen Kabaretts vorübergehend umgezogen, weil das angestammte Haus umgebaut wurde. Die 1956 gegründete Lach- und Schießgesellschaft hatte im Februar vergangenen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Sie konnte von dem Förderverein "Die Laden-Hüter" um den ehemaligen Münchener Oberbürgermeister Ude gerettet werden. Der Vorstand des Vereins ernannte am Montag den Musikkabarettisten und Stimmenimitator André Hartmann zum neuen künstlerischen Leiter der Lach- und Schießgesellschaft.
    Diese Nachricht wurde am 11.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.