
Wie Familienministerin Paus mitteilte, sollten vier Fünftel des Geldes für eine Verbesserung der Qualität verwendet werden, etwa durch mehr Personal. Das entsprechende Gesetz war zwar bereits Anfang des Jahres in Kraft getreten. Paus musste allerdings zunächst mit den einzelnen Bundesländern Verträge darüber aushandeln, wie das Geld eingesetzt werden soll. Der letzte Vertrag wurde in dieser Woche unterzeichnet. Damit kann das Geld demnach jetzt zur Verfügung gestellt werden.
Laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung berichteten gut 57 Prozent der erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, deren Kinder Plätze in Kitas hätten, von Kürzungen der Betreuungszeiten und zeitweiligen Schließungen wegen Personalmangels.
Diese Nachricht wurde am 04.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
