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Nahverkehr
Länder fordern erneut Finanzzusage vom Bund für Zukunft des Deutschlandtickets

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sowie die Länder haben vom Bund erneut Finanzierungszusagen für die Fortführung des Deutschlandtickets gefordert. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über einen Brief der Länder an Verkehrsminister Wissing.

    Ein Mann hält ein Mobiltelefon, auf dem das Deutschland-Ticket gekauft werden kann.
    In diesem Jahr teilen sich Bund und Länder die Mehrkosten durch das Deutschlandticket. (picture alliance / dpa / Fabian Strauch)
    Darin heißt es etwa vom Vorsitzenden der Länder-Verkehrsministerkonferenz, Krischer, ohne eine Einigung sähen die Länder die Fortführung des Deutschlandtickets im nächsten Jahr ernsthaft gefährdet. Ähnlich äußerte sich der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Ein Sprecher Wissings sagte der Zeitung, die Diskussionen würden durch die angespannte Haushaltslage erschwert.
    In diesem Jahr teilen sich Bund und Länder die Mehrkosten durch das Deutschlandticket. Für die Zeit danach gibt es noch keine Zusagen vom Bund. Das Ticket kostet 49 Euro im Monat und berechtigt bundesweit zur Nutzung des Nahverkehrs. Etwa elf Millionen Menschen haben das Deutschlandticket abonniert.
    Diese Nachricht wurde am 11.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.