Einigung im Tarifkonflikt
Länderbeschäftigte erhalten 5,8 Prozent mehr Geld

Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der ‌Länder ⁠gibt es ⁠eine Einigung.

    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel, und Verdi-Chef Werneke geben sich die Hand.
    Der Hamburger Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder, Dressel (links) und Verdi-Chef Werneke. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
    Die Beschäftigten erhalten über eine Laufzeit von 27 Monaten in drei Schritten insgesamt 5,8 Prozent mehr Geld, wie die Gewerkschaft Verdi ⁠in ⁠Potsdam mitteilte. Am Ende ⁠stehe ein Ergebnis ⁠auf dem Niveau ‌des Vorjahres, sagte Verdi-Chef Werneke. Zudem sei nach harten ​Verhandlungen die Angleichung der Arbeitsbedingungen im ‌Osten an die West-Regelungen gelungen.
    Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Januar 2028. Verhandelt wurde für die rund 925.000 Tarifbeschäftigten der Länder. Wenn der Abschluss wie üblich auf die mehr als 1,3 Millionen Beamten und Pensionäre übertragen wird, sind insgesamt 2,2 Millionen Menschen betroffen. ‌Die ‌Gewerkschaft startet nun eine Mitgliederbefragung zum Ergebnis.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.