Medienbericht
Länderfinanzausgleich wächst auf 20 Milliarden an - Bayern zahlt inzwischen 60 Prozent

Der Länderfinanzausgleich ist im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro angewachsen.

    Das Wort "Finanzen" steht mehrmals auf einem Banner.
    Der Länderfinanzausgleich ist angewachsen (Archivbild). (dpa / picture alliance / Ralf Hirschberger)
    Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf erste Berechnung des bayerischen Finanzministeriums berichtet, war der Freistaat erneut mit Abstand der größte Einzahler. Die Summe sei gestiegen - im Vergleich zum Vorjahr um knapp 6,5 Prozent. Bayern zahlt demnach inzwischen fast 60 Prozent des Finanzausgleichs. Das entspricht 11,7 Milliarden Euro. Nach Bayern sind nur Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg Geberländer. An der Spitze der zwölf Nehmerländer steht erneut Berlin. Dorthin flossen rund 4,2 Milliarden Euro, gefolgt von Sachsen mit 3,5 Milliarden und Thüringen mit 2,2 Milliarden Euro.
    Bayerns Ministerpräsident Söder drängt seit längerem auf eine Reform des Länderfinanzausgleichs. Zuletzt brachte er abermals eine Zusammenlegung von Bundesländern ins Gespräch. Mit dem Länderfinanzausgleich sollen in etwa gleiche Lebensverhältnisse in Deutschland ermöglicht werden.
    Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.