
Studienleiter Plünnecke sagte, neben der Überforderung durch die Fluchtmigration liege das auch an Bildungslücken und Motivationsproblemen seit der Corona-Pandemie und am Umgang mit Handys. Deren permanente Nutzung führe oft zu Konzentrationsproblemen. Kinder könnten Erlerntes nicht ausreichend verarbeiten. Plünnecke verweist darauf, dass insbesondere Schüler aus bildungsfernen Schichten weiter abgehängt würden. Der Bildungsexperte empfiehlt die Ausweitung des Startchancenprogramms, das sich an Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schüler richtet - außerdem mehr Sprachförderung in Kitas und Programme zur Stärkung der digitalen Mündigkeit.
Der Bildungsmonitor wird jedes Jahr im Auftrag der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Die vollständige Studie wollen die Forscher in zwei Wochen präsentieren.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.