Iran-Krieg
Lage auf dem Energiemarkt bleibt angespannt: Ölpreise klettern weiter

Knapp zwei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs bleibt die Lage am Energiemarkt angespannt.

    Ein Handy zeigt den dramatischen Kursverlauf von Ölpreisen
    Im Zuge des eskalierenden Irankriegs steigen die Ölpreise. (imago / NurPhoto / Samuel Boivin)
    Die Ölpreise notierten kurz nach Mitternacht erneut etwas höher im Vergleich zum Vortag: Ein Barrel, also 159 Liter, der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete knapp 102 US-Dollar. Die Preise bewegen sich auf dem höchsten Niveau seit fast vier Jahren. Iranische Drohungen lassen die Sorgen vor einer längeren Blockade der Straße von Hormus wachsen. Die jüngst bewilligte Freigabe von Ölreserven der Internationalen Energieagentur blieb bisher ohne größere Wirkung. Ferner attackiert der Iran weiter die Energiewirtschaft benachbarter Golfstaaten, um die Kriegskosten für die Angreifer in die Höhe zu treiben. 
    Bundeswirtschaftsministerin Reiche erwägt derweil staatliche Eingriffe bei der Erdgasversorgung. Man prüfe geeignete Kriseninstrumente, sagte die CDU-Politikerin dem Handelsblatt. Das Münchner Ifo-Institut erklärte mit Hinweis auf den Energiepreisanstieg, die ​Folgen des Iran-Kriegs bremsten den Aufschwung in Deutschland.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.