
Außerdem seien selbst vorgetragene Texte weniger störend beim Hören als vorproduzierte Einspieler.
Der Medienwissenschaftler Stephan Weichert betonte gegenüber dem Deutschlandfunk, es berge Gefahren, wenn Journalistinnen und Journalisten selbst Werbung sprächen. Wenn sie das machten, seien zwar die Einnahmen höher, aber die journalistische Integrität gehe ein Stück weit verloren. Dies sei ein großes Risiko.
Im März hatte der Medienunternehmer und Podcaster Gabor Steingart solche Werbepraktiken kritisiert. Man tausche Glaubwürdigkeit gegen Geld, unter Beibehaltung der eigenen Stimme. Dies sei, so Steingart, weniger Publizistik als Prostitution.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
