
Die Lage von Minderjährigen habe sich seit der erneuten Machtübernahme der islamistischen Taliban noch einmal deutlich verschlechtert, sagte die zuständige Referentin der Organisation, Wilmes, im Deutschlandfunk. So könnten die meisten Mädchen nicht zur Schule gehen, es gebe Zwangsverheiratungen mit Kämpfern und auch Genitalverstümmelung. Jungen würden von den Taliban zwangsrekrutiert, was häufig mit Gewalt und sexuellem Missbrauch einhergehe. Dazu komme die fatale humanitäre Lage in Afghanistan. Wilmes kritisierte, in Asylverfahren würden häufig die kinder-spezifischen Fluchtgründe nicht berücksichtigt.
Diese Nachricht wurde am 20.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
