
Zuvor waren im Großraum der Metropole bereits rund 140.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Neben Feuerwehrleuten sind auch hunderte Soldaten im Einsatz, um die Feuer einzudämmen. Inzwischen ordnete die Regierung an, eine Militärmaschine des Typs A400M einzusetzen. Sie kann 20 Tonnen Löschmittel fassen - doppelt so viel wie herkömmliche Löschflugzeuge. Knapp 1.000 Quadratkilometer sind inzwischen im Südwesten Frankreichs verbrannt.
In den Messehallen von Bordeaux wurden mittlerweile mehrere tausend Menschen provisorisch untergebracht. Ihnen stehen Feldbetten zur Verfügung. An den Essensausgaben haben sich lange Warteschlangen gebildet. Eintreffende Personen berichten von chaotischen Zuständen.
Auch in anderen Regionen Frankreichs, darunter im Département Var und auf der Insel Korsika, kämpfen Feuerwehrleute gegen Brände.
In Spanien besteht die Gefahr, dass sich nahe der Hauptstadt Madrid mehrere Brände zu einer Feuerfront zusammenschließen. Nach Angaben eines Regierungssprechers sind die Flammen weiterhin nicht unter Kontrolle. Rund um die Hauptstadt mussten inzwischen zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen.
Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
