
Präsident Macron wies die Streitkräfte an, sofort in den Südwesten des Landes auszurücken. Premierminister Lecornu beriet mit mehreren Kabinettsmitgliedern aus den Ressorts Inneres, Umwelt, Gesundheit und Verteidigung über das weitere Vorgehen. Innenminister Nunez teilte mit, dass in der Großregion von Bordeaux inzwischen rund 110.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden mussten. 42 Feuerwehrleute seien im Einsatz verletzt worden. Die Flammen würden von starken Windböen immer wieder angefacht.
In Spanien drohen sich nahe der Hauptstadt Madrid mehrere Brände zu einer Feuerfront zusammenzuschließen. Nach Angaben eines Regierungssprechers sind die Brände weiterhin nicht unter Kontrolle. Rund um Madrid mussten inzwischen mehr als 63.000 Menschen ihre Häuser verlassen.
Angesichts der Lage schickt die EU-Kommission weitere Löschflugzeuge in die Brandgebiete beider Länder.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
