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Landärzte und ihre ProblemeImmer schwierigere Arbeitsbedingungen

Auf dem Land dünnt das Ärztenetz weiter aus, die verbleibenden Hausarzt-Praxen platzen aus allen Nähten. Hinzu kommen Hausbesuche, für die der Landarzt immer weitere Strecken fahren muss. Und dann ist da noch die Praxis-Bürokratie, die ständig mehr Zeit auffrisst.

Eine Sendung von Thekla Jahn | 10.01.2018

Der Landarzt Wolfgang Dinslage behandelt am 31.01.2012 in seiner Praxis in Merzenich bei Düren einen Patienten.
Für Landärzte wird es immer schwieriger, einen Nachfolger zu finden. (dpa / Oliver Berg)
Schon jetzt können Landärzte kaum noch den steigenden Anforderungen gerecht werden. Und eine Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. In Zukunft wird sie sich sogar noch verschärfen, denn schon jetzt finden Landärzte kaum Nachwuchs und das nicht nur in abgelegenen Regionen.
Wie lässt sich die Situation entschärfen? Welche Wege sind denk- und gangbar? Was muss die Politik tun und wo sind Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigung gefragt?
Wie ist Ihre Meinung dazu? Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen. Rufen Sie an unter der Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schreiben Sie uns eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de
Gesprächsgäste:
Dr. Carola Reimann, Sozialministerin des Landes Niedersachsen
Prof. Dr. Edgar Franke, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages
Dr. Norbert Jahns, Allgemeinmediziner, Lohmar-Birk
Dr. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
Dirk Ruiss, Leiter der Landesvertretung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) Nordrhein-Westfalen