Niedersachsen
Landes-AfD wird nach Klage nun wieder nur als Verdachtsobjekt beobachtet

Die AfD in Niedersachsen wird vom Landesverfassungsschutz vorerst nicht mehr als gesichert rechtsextremistisch bezeichnet.

    Bei einer Demonstration ist eine Fahne mit dem Logo der "Alternative für Deutschland" (AfD) zu sehen.
    "Extremistische Bestrebung" - so die Einstufung durch den niedersächsischen Verfassungsschutz. (IMAGO / Herrmann Agenturfotografie / IMAGO / Udo Herrmann)
    Das teilte das Innenministerium in Hannover mit und verwies auf ein laufendes Gerichtsverfahren. Die AfD werde bis zu einem Urteil statttdessen wieder lediglich als Verdachtsobjekt beobachtet. Mitte Februar hatte der Verfassungsschutz in Niedersachsen den Landesverband der AfD zum sogenannten "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" hochgestuft. Die Partei klagte dagegen vor dem Verwaltungsgericht Hannover.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.