Tarifeinigung
Landesbeschäftigte in Hessen bekommen mehr Geld

Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst in Hessen bekommen künftig mehr Geld.

    Hessen, Fulda: "Ihr öffentlicher Dienst: Leistungsstark und schlecht bezahlt" steht während eines Warnstreiks von Beschäftigten im öffentlichen Dienst auf einem Banner am Demonstrationszug.
    Nach einigen Warnstreiks in Hessen gibt es jetzt eine Tarifeinigung im öffentlichen Dienst (ARchivbild). (Sebastian Gollnow/dpa)
    Wie das Innenministerium in Wiesbaden mitteilte, sieht die Tarifeinigung zwischen Land und Gewerkschaften ein Plus von 3 Prozent zum 1. Juli und eine weitere Steigerung von 2,8 Prozent zum Oktober kommenden Jahres vor. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 25 Monaten.
    Das Ergebnis für die rund 58.000 Landesbeschäftigten wurde in der dritten Verhandlungsrunde erzielt. Zuvor hatte es Demonstrationen und Streiks in mehreren Städten gegeben.
    Hessen ist als einziges Bundesland nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und verhandelt daher eigenständig über die Entgelte seiner Beschäftigten.
    Diese Nachricht wurde am 27.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.